Flurnamen des Bundeslandes Tirol sind immaterielles Kulturerbe

Die etwa 120.000 Namen in den fast 300 Tiroler Gemeinden wurden zwischen 2007 und 2017 in Zusammenarbeit von OrtschronistInnen, Vereinen, lokalen WissenträgerInnen, etc. und wissenschaftlichen Einrichtungen erfasst und kartographisch verortet. Das Tiroler Bildungsforum als Projektpartner koordinierte die über 500 aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Gelingen dieses Projektes wesentlichen Anteil hatten und so auch die Sicherung des immateriellen Kulturguts sicherstellten.
Bei der Sitzung der Österreichischen UNESCO-Kommission am 02. Oktober 2018 wurde das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich um 14 weitere Elemente kultureller Ausdrucksformen und lebendiger Traditionen erweitert. Die Flurnamen wurden im Bereich "Mündlich überlieferte Traditionen" aufgenommen.


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